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Neues vom Reichs- "Kristall"

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Neues vom Reichs- "Kristall"

Beitrag von Samson am Di Nov 12, 2013 4:49 pm

Es war die Wunderpille der Wehrmacht: 1938 kam das Medikament Pervitin auf den Markt. Das Aufputschmittel war nichts anderes als Methamphetamin. Doch trotz fataler Nebenwirkungen verschwand die Droge auch nach dem Krieg nicht - und erlebte in den USA sogar ein Revival.

In den USA, wo der Methkonsum heute weit verbreitet ist, blieb illegales Methamphetamin zunächst eine Randerscheinung. Ab den späten Siebzigern entdeckten Motorradgangs wie die Hells Angels das sogenannte Crystal Meth als Einkommensquelle und bauten Drogenküchen im großen Stil. Sie erschlossen sich aber hauptsächlich die kalifornischen Städte San Francisco und San Diego als Absatzmarkt und begrenzten das Problem damit weitgehend auf die Westküste.

Methamphetamin wurde nun nicht mehr als Pulver in Tabletten gepresst, sondern in Form von Kristallen verkauft. Die Wenigsten wussten allerdings, wie man die Kristalle herstellt - bis ein verrückter Tüftler aus Wisconsin Mitte der Achtziger das Drogenkochbuch "Secrets of Methamphetamine Manufacture" herausbrachte. Es war der Chemiker Steven Preisler alias "Uncle Fester".

Der Autor präsentiert in seinem umstrittenen, mittlerweile in der achten Auflage erhältlichen Buch sechs verschiedene Rezepte zur Zubereitung der Droge, die er "Raketentreibstoff für Menschen" nennt. Für alle verwendet er ausschließlich legale Zutaten. Durch eine einfache chemische Reaktion wird der Hauptbestandteil der Droge aus Hustenmedizin wie Wick MediNait extrahiert und mit Flüssigkeiten vermischt, die dessen Wirkung verstärken: etwa handelsüblicher Abflussreiniger, Batteriesäure oder Frostschutzmittel.

Von nun an entsteht der Stoff in immer mehr illegalen Meth-Küchen, eingerichtet in gewöhnlichen Mietwohnungen, abgelegenen Waldhütten oder Hotelzimmern. Beim Kochen von Meth entstehen hochgiftige, explosive Substanzen. Immer wieder fliegen improvisierte Drogenküchen in die Luft, abhängige Mütter lagern die gefährlichen Zutaten im Kühlschrank neben Babybrei und vergiften damit ihre Kinder.

Wie lebende Leichen


Die Anzahl dieser "Privatlabore" ist schockierend: Laut der amerikanischen Drogenfahndungsbehörde (DEA) wurden allein im Jahr 2010 rund 11.000 Meth-Küchen ausgehoben, verglichen mit 7530 in 2009. Allein im Bundesstaat Iowa, aufgrund der vielen Farmen auch "Brotkorb Amerikas" genannt, wurden 2000 dieser Drogenküchen entdeckt.

Meth wird geschnupft, geraucht, gegessen oder gespritzt, Süchtige konsumieren oft die tausendfache Dosis dessen, was die Wehrmachtsoldaten im Krieg genommen haben. Die Nebenwirkungen sind erschreckend: Meth schwächt das Immunsystem. So wuchern Ekzeme auf der Haut, Haare fallen aus, die Abhängigen bekommen den sogennanten Meth-Mund - die Zähne fallen aus und die Schleimhäute zersetzen sich. Methsüchtige magern stark ab, bekommen Nieren-, Magen- und Herzstörungen. Mit albtraumhaften Folgen: Vorher-Nachher-Bilder von Methabhängigen zeigen Menschen, die innerhalb kurzer Zeit aussehen wie lebende Leichen.

Trotz dieser fatalen Nebenwirkungen hat die Droge offenbar nichts von ihrem Reiz verloren, dem schon Heinrich Böll erlag. 2011 schätzte das National Institute of Drug Abuse, dass etwa 13 Millionen US-Amerikaner schon einmal Meth genommen haben. Die UN schätzt, dass es weltweit rund 24 Millionen Konsumenten gibt.

Auch Griechenland ist betroffen. Der Markt ist überschwemmt von neuen, billigen synthetischen Drogen.

Offiziell wurde Griechenland dieses Jahr laut Index-Anbieter MSCI als Schwellenland eingestuft. Der Anteil der Griechen, die in absoluter Armut leben müssen, liegt mittlerweile bei rund 30 Prozent. Massenobdachlosigkeit, unzureichende Gesundheitsversorgung, steigende Selbstmord- und Kriminalitätsraten und eine junge Generation ohne Perspektive, all das hat die Drogennachfrage in die Höhe getrieben.2 Drogenabhängige haben keine Motivation für eine Therapie, Angehörigen fehlen die Mittel sie zu unterstützen. Die Opferzahlen steigen ständig.

Billige synthetische Drogen kommen daher in Griechenland umso besser an. Während zwischen 2000 und 2005 durchschnittlich fünf neue Drogen erschienen, waren es seit Beginn der Krise 70.3 2010 ist Sisa in der Athener Drogenszene aufgetaucht: Das „Kokain der Armen“.Sisa ist leicht herzustellen: Crystal Meth wird mit Batteriesäure versetzt. Alternativ ist auch Chlor, Shampoo, Motoröl, Kerosin oder Calgon verwendbar. Sogar Schwefelsäure wurde schon in Proben gefunden. Schwefelsäure ist äußerst ätzend, sie löst Papier, Textilien und sogar Holz auf.

Schlaflosigkeit, Herzrasen und unkontrollierte Wutausbrüche folgen nach dem Rausch. Nutzer von Sisa überleben nur sechs bis acht Monate. Die Droge zerstört den gesamten Körper: Offene Wunden. Organversagen. Über 70 Prozent aller Drogenabhängigen in Athen haben Sisa mindestens einmal ausprobiert. Für eine Dosis muss man zwischen zwei und fünf Euro aufbringen – sogar weniger als für die russische Horrordroge Krokodil. In einem Land, in dem selbst Ärzte nur noch 900 Euro verdienen, ist das ein verlockendes Angebot.

Auch die HIV-Infektionsrate ist betroffen. Sie ist in den vergangenen zwei Jahren um 1500 Prozent gestiegen. 2008 gab es 15 Neuinfektionen. 2011 waren es 200, im letzten Jahr dann über 500. Drei Betroffene berichten: “Das frisst dich von innen auf”, “Es macht dich böse, richtig böse.”, “Wenn du Sisa nimmst, weißt du gar nicht mehr, was böse überhaupt bedeutet. Das lässt einfach nur das Tier in dir von der Kette.” Die Drogenszene ist aggressiver geworden, keiner leugnet es. Vor allem Vergewaltigungen haben sich vervielfacht. “Auf Sisa willst du drei Sachen: Sex, Sex und Sex”,5 Jemand, der bereit ist, sich Batteriesäure zu spritzen, weil sie billiger ist, wird wohl kaum Geld für ein Kondom aufbringen. Außerdem ist den meisten klar, dass sie sterben werden. HIV macht ihnen keine Angst mehr.

Prostitution und Pornografie, die Hauptverdienstquellen zur Finanzierung von Drogen, sind in den letzten zwei Jahren um 150 Prozent gewachsen. „Frauen, die nichts mehr haben, können immer noch ihren Körper verkaufen. Manche machen’s für fünf Euro”,  Ohne Schutz nehmen sie das Doppelte. Das wären dann ganze zehn Euro um sich zu infizieren.

30 Euro würde es täglich kosten, wenn ein Drogenabhängiger in einer Betreuungseinrichtung versorgt wird. Lebt er auf der Straße, sind es 130 Euro. Ambulanzen und Krankenhausaufenthalte, polizeiliche Einsätze und die Bekämpfung von Beschaffungskriminalität, sowie Gefängnisaufenthalte kosten den Staat Geld. Trotzdem mussten unter dem Spardiktat der Europäischen Union allen sozialen Einrichtungen 30 Prozent der Zuschüsse gekürzt werden.
Nun soll sich vorwiegend die Polizei um das Problem kümmern. „Die Polizei kann dich ohne Grund verhaften. Sie stecken dich in einen Bus und fahren dich raus zum Flughafen. Erst wenn die letzte Metro weg ist, lassen sie dich laufen. Dann kannst du gucken, wie du zurückkommst. Sie wollen, dass du dich nicht mehr traust, auf öffentlichen Plätzen zu sitzen. Das ist keine Demokratie.“

http://www.drogenmachtweltschmerz.de/2013/10/25/griechenland-crystal-meth-und-batteriesaeure-die-droge-der-krise/

Der mörderische Konkurrenzkampf um Drogen- und Waffenhandel und Zuhälterei wurde mit Handgranaten, Maschinenpistolen und Granatwerfern ausgetragen.

Das erste deutsche Charter der Hells Angels gründete sich in den 1970er Jahren in Hamburg und war lange Zeit in St. Pauli und auf der Sternschanze aktiv. Am 11. August 1983 beendete der damalige Innensenator Alfons Pawelczyk (SPD) das Treiben der Hells Angels, die sich mittlerweile auch als Bordellbetreiber in Hamburg etabliert hatten.

Ganz anders als in Hannover, Hamburg oder Karlsruhe präsentieren sich die Stuttgarter Hells Angels. Diese sind nach dem Verbot der Hamburger Gruppe 1986 das derzeit älteste bestehende deutsche Hells Angels Charter. Präsident Lutz Schelhorn[16] ist im Hauptberuf Fotograf und organisiert in Stuttgart beispielsweise Ausstellungen und Führungen zum Thema der Deportation von Mitbürgern während der Nazizeit.

In der Welt
von Vergewaltigung, Missbrauch von Frauen und Kindern, dem Reich der Mafia, der
Pornographie und der Drogenbosse wurden diesen Netzwerken Geld gegeben um
Handel zu treiben mit den Seelen von Frauen und Kindern, die als Sex-Sklaven
gehalten werden, um die Begierden und Perversionen von Männern zu befriedigen
(Offenbarung 18,13)).

Samson

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http://15.  denn zur Gerechtigkeit wird zurückkehren das Gericht

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