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Der FC Bayern München und seine Jüdische Vergangenheit

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Der FC Bayern München und seine Jüdische Vergangenheit

Beitrag von Samson am So Jun 23, 2013 11:33 am

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fc-bayern-muenchen-stolz-auf-die-juedische-vergangenheit-1.1101845

Viele Jahre haben die hohen Herren geschwiegen zur Geschichte ihres Vereins. Doch nun hat Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, am Dienstagabend ein ganz besonderes Bekenntnis für den deutschen Rekordmeister abgelegt: "Der FC Bayern hat eine jüdische Vergangenheit, eine sehr reiche und erfolgreiche. Wir sind stolz auf diese jüdische Vergangenheit, und gemeinsam mit unseren jüdischen Freunden werden wir auch eine stolze Zukunft haben", sagte er.
 Zu den auf der Gründungsurkunde erwähnten Mitgliedern gehörte der später bekannt gewordene Bildhauer Benno Elkan. Den Vorsitz führte Franz John, der auch der erste Vorsitzende in der Geschichte der Bayern werden sollte. Als Vereinsfarben wählte man Blau-Weiß, der Mitgliedsbeitrag wurde auf eine Mark festgesetzt.

Benno Elkan OBE (* 2. Dezember 1877 in Dortmund; † 10. Januar 1960 in London) war ein deutscher Bildhauer, der die Große Menora vor der Knesset in Jerusalem und zahlreiche Denkmale, Büsten und Medaillen in Deutschland und England geschaffen hat.

Elkan war das einzige Kind des Schneidermeisters Salomon Elkan, Mitinhaber eines Herrentextilgeschäftes in der Dortmunder Innenstadt[1] und seiner jungen Frau Rosalie (* 1861 in Heidelberg).Soweit bekannt nahm Benno Elkan am Leben der jüdischen Gemeinde teil, feierte seine Bar Mitzwa und besuchte am Gymnasium den jüdischen Religionsunterricht.

Kurt Landauer:
Landauer spielte schon 1901 das erste Mal für den Verein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg war er in den Jahren 1913 und 1914 Präsident des Vereins. In den darauf folgenden Amtszeiten zwischen 1919 und 1933 wuchs der Verein stetig. Zwei süddeutsche Meisterschaften (1926 und 1928) und die Endrunden zur Deutschen Meisterschaft (1926, 1928 und 1929) belegen in diesem Zeitraum den sportlichen Aufstieg des FC Bayern München. 1932 gewann er mit dem Verein die erste deutsche Meisterschaft, als man am 12. Juni 1932 im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im Finale Eintracht Frankfurt mit 2:0 besiegen konnte.
Im Jahr 1933, ein Jahr nach der Meisterschaft und zur „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten, verlor Kurt Landauer, da er Jude war, seine Arbeitsstelle als Leiter der Anzeigenabteilung bei den Münchner Neuesten Nachrichten. Er musste dann auch am 22. März 1933 sein Amt als Bayern-Präsident abgeben. 1938 wurde er einen Tag nach der Pogromnacht für zwei Monate im Konzentrationslager Dachau interniert und konnte nach seiner Entlassung 1939 in die Schweiz flüchten. Die Bayern-Spieler hatten ihn nicht vergessen: Bei einem Freundschaftsspiel in Genf in der Schweiz im Jahre 1943 rannten sie zur Tribüne und begrüßten ihren Präsidenten herzlich. Seine vier Geschwister wurden ermordet. [1]
1947 kehrte Kurt Landauer nach München zurück und wurde nochmal bis 1951 Präsident des FC Bayern. Am 21. Dezember 1961 starb Kurt Landauer in München. Er liegt auf dem Neuen Israelitischen Friedhof begraben.


  • Die "Schickeria München", die Ultrà-Gruppierung des FC Bayern, trägt alljährlich ein antirassistisches Turnier um den Kurt-Landauer-Pokal aus.

  • Der TSV Maccabi München hat seinen Platz (Riemerstr. 300, Riem/München) nach seinem Ehrenpräsidenten und Gründungsmitglied Kurt-Landauer-Platz getauft. Dort findet jährlich am 21. Juli das Kurt-Landauer-Turnier statt


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