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Jugendamt entführt jüdisches Mädchen

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Jugendamt entführt jüdisches Mädchen

Beitrag von Ali am So Feb 10, 2013 5:26 am

Donnerstag, vor 3 Wochen. Ein Sozialarbeiter kommt mit einer Helferin zum Hausbesuch bei Jedaja. Weil sie die Stromrechnung nicht zahlen konnte, da diese in dem Monat unerklärlich hoch war und das Geld nur den halben Monat reichte, wurde ihr der Strom abgestellt und das im Januar in Deutschland. Der Sozialarbeiter wollte sich umgehend kümmern. Als er schon gegangen war und nur noch die Helferin anwesend war, sagte diese Frau zu Jedaja: „Jetzt kannst du deine jüdischen Freunde nicht mehr erreichen.“ Was dies bedeutete sollte ihr wenige Minuten später klar werden. Diese Haushaltshelferin hatte sich schon mehrfach aufgedrängt mit Büchern über eine Sekte aus Chile der sie nach eigenen Angaben entkommen sein soll, jedoch sehr überzeugt davon schien.

Im gleichen Augenblick als die Helferin die Wohnung verläßt, kommt Jedajas 11 Jährige Tochter Tabea mit dem Schulbus an und wird sofort von Beamten des Jugendamt in Gewahrsam genommen. Keine 2 Minuten später klingeln sie an der Wohnung und verlangen von der Mutter ein Papier zu unterschreiben. Das Schreiben ist kurz und nur eine Bestätigung dafür, dass sie die Tochter mitnehmen. Diese Beamten haben sich weder ausgewiesen noch gab es eine schriftliche Erklärung. Zur Inobhutnahme sagten sie: in der Wohnung könnte die Tochter nicht bleiben. Vollkommen unter Schock fragte die Mutter nicht nach der Berechtigung dieser Inobhutnahme und packte noch eilig eine Tasche mit Sachen für die Tochter. Seit dem hat Sie ihre Tochter nicht wiedergesehen. Das Papier, dass die Mitnahme bestätigen soll, nahmen diese Beamten auch wieder mit. In der Not wollte Sie nun über das Internet uns erreichen und darüber informieren, doch mußte feststellen, das ihr Internet nicht funktionierte. Das Telefonguthaben war auch leer, und an dem Tag schneite es, so konnte Sie nicht vor die Tür gehen, denn seit einem Sturz hat Sie eine schwere Verletzung am Knie. Jeder weitere Ausrutscher oder Fall, was bei Schnee schnell passieren kann, hätte Krankenhaus zur Folge. Jetzt erst wurde Ihr Klar was die Anmerkung der Helferin bedeutete: jeglicher Kontakt zur Außenwelt war unterbrochen.

Die Wochen davor gab es zwar Aufforderungen und Tests durch das Jugendamt, auch ein Hausbesuch. Die Mitarbeiter fanden die Wohnung in sehr ordentlichen Zustand. Die Tochter ging regelmäßig zur Grundschule, nur missfiel es der Lehrerin, das ihre Tochter mit den Muslimischen Kindern zusammen zu Mittag eingetragen ist. Sie sollte sich doch an deutsches Essen gewöhnen, und so bedrängten sie das Mädchen ständig mit dem Essen von Schweinefleisch. Bratwurst sollte Sie mal probieren, schmeckt doch besser als dieses Moslem Essen. Dem nicht genug forderte die Religionslehrerin Sie auf, doch ihre Bibel mitzubringen, da Sie falsche Vorstellung davon hätte, und die Lehrerin gerne wüßte wie Sie dazu kommt solche Behauptungen aufzustellen. Jedoch ein jüdisches Mädchen hat bekanntlich keine Bibel, aber das wußten die Lehrer nicht. Das sie eine jüdische Erziehung vermutet haben, erklärt spätestens die Beurteilung auf dem Zeugnis: Wir haben Tabea die christliche Religion erklärt. Ja das haben sie so getan, dass man zu Weihnachten auch die Geschenke annimmt, dass man zu Ostern Eier suchen soll, und zu Fasching sich wild verkleiden muß.

Aber mit welcher Begründung fand nun diese Inobhutnahme statt? Was war so eine große Gefahr für das Kindeswohl? Häusliche Gewalt konnte kein Amtsarzt bescheinigen, auch war ihre Mutter immer in der Lage ihre Kinder zu versorgen ohne jede Hilfe. Ihre großen Geschwister sind bereits erwachsen. Die Mutter lebt geschieden von ihrem Vater, der eine neue Beziehung eingegangen ist. Was zwischen ihnen stand war das jüdische Leben, das orthodoxe Judentum. Für Deutsche Männer etwas befremdliches und von der Familie des Vaters nicht erwünscht. Ihre Kinder und sie selbst wurden zu Familienfeiern immer ausgeladen und Hinterm Rücken wurden Gerüchte verbreitet, denn die jüdische Tradition verstehen Deutsche Familien als krankhaft. Besonders verrückt ist es Besteck extra abzukochen und das vorher (von Christen) abgewaschene, nochmal auszukochen und abzuwaschen. (Anmerkung: Leider eine Tatsache das es Christen mit der Reinigung nicht besonders genau nehmen, und vielfach Essensreste sich an Kochgeschirr und sogar Besteck befindet. Das findet man in einem jüdischen Haushalt nicht, wo Koscher gekocht wird! Was kann also ein Jude tun um diskret den Christen die mangelnd Reinheit so nicht vorzuhalten, aber trotzdem für sich selbst das Koscher zu machen? Alles was man selbst benutzen will, um mit Christen zusammen etwas zu essen, das nochmal kurz abkochen und abwaschen. Aber genau das empfinden sie dann als Beleidigung.)

Was hat das aber nun alles mit der Inobhutnahme zu tun. Beim Hausbesuch fand man zwar kein TohuwaBohu, dafür aber jüdische Religiöse Gegenstände, Mesusah, Menorah … keinen Fernsehr, viele Bücher über Israel und auch mit seltsamer fremdländischer Schrift. Klar muß man die Tochter unbedingt da heraus holen, denn Juden haben ja Papiere. Die Familie hat aber keine, also muß die Mutter einer religiösen Gemeinschaft angehören. Denkt sich das Jugendamt so, und das in Deutschland, wo gerade Juden nur dann den Naziwahnsinn überleben konnten, wenn sie alle Nachweise ihrer jüdischen Identität und alles was markant einen Juden kennzeichnet begraben haben. Aber die jüdische Tradition besteht auch ohne Nachweise, denn als Jude ist man geboren, genauso ist auch der Schabbat angeboren. Nun haben die Beamten also ein Jüdisches Mädchen wegen ihrem jüdischen Leben entzogen und in eine christliche Pflegefamilie gegeben, weil das Jugendamt es nicht mit ansehen kann das Juden nicht in Deutscher Zucht und Ordnung leben.

Sehr Interessant, und das in einem Land das Religionsfreiheit all zu oft in anderen Ländern fordert, und gerade dazu Vorhaltungen machte gegenüber dem Ägyptischen Präsident Mursi. Und Deutschland behauptet ein Rechtsstaat zu sein, aber Beamte des Jugendamt nehmen sich das Recht heraus, ohne ein Gutachten und ohne jegliche schriftliche Erklärung einer Mutter die Tochter zur christlichen Umerziehung zu entführen.
Die Geschichte des Unrechts ist damit noch lange nicht zu Ende. Nach einigen Tagen ging auf wundersame Weise das Internet plötzlich wieder und Jedaja konnte uns wieder erreichen.

Damit sie ihre Erwachsenen Kinder anrufen konnte, fand sich sofort ein Helfer um eine deutsche Telefonkarte zu besorgen. Mittlerweile war es Montag. Bis dahin hatte sie von ihrer Tochter kein Lebenszeichen bekommen. Die Mitarbeiter des Jugendamt bestätigten zwar mündlich die Inobhutnahme, aber verweigern bis heute jegliche Auskunft, wo sie sich befindet. Ein Beamter sollte an dem Tag nochmal vorbeikommen, und das Gutachten sollte Sie in einer Woche erhalten. Weder war ein Beamter seit dem dort, und auch das Gutachten ist jetzt, nach 3 Wochen, immer noch nicht ausgehändigt. Mit aller Wahrscheinlichkeit weil die Beamten gar nicht wissen, was sie ihr Bescheinigen sollen. Eine kalte Wohnung bescheinigt vielmehr den Behörden die unterlassene Hilfeleistung, denn kann es sein das Hartz 4 und Sozialgelder nicht reichen um die überteuerte Stromrechnung zu zahlen? Wer darauf keine Antwort findet, dem sei gesagt das Stromkosten im ALG 2 nicht angerechnet werden und vom sogenannten Regelsatz selbst bezahlt werden müssen. Kurz erklärt, von dem Geld zum Leben, dem Essensgeld, muß auch noch der Strom gezahlt werden. Jeden Verzug in der Zahlung strafen die Stadtwerke mit kurzfristiger Stromabstellung. Aber Juden sind ja alle Reich und finden immer eine Geldquelle. Wirklich? Für die letzte Januarwoche hatte Sie nur noch 20 €! Ja das reicht für Wasser und Brot für 7 Tage. Neben frieren steht eben einem Hartz 4 Empfänger nicht mehr zu.

Das Wetter wurde besser der Schnee taute. Auf unseren Rat hin wollte Jedaja eine Strafanzeige bei der Polizei wegen Kindesentführung aufgeben, aber die Polizeibeamten waren offenbar schon informiert und verweigerten die Aufnahme der Anzeige und auch jegliche Unterstützung.

Der Vater von Tabea hat ebenso das Sorgerecht und kann seine Tochter somit zu sich nehmen. Er bekam aber vom Jugendamt einen Brief indem erklärt wurde er hätte seine Zustimmung gegeben, doch hat er niemals mit einem Beamten gesprochen, noch jemals etwas unterschrieben oder überhaupt zugesandt bekommen.

Die Schule rief an und erklärte das Tabea dort abgemeldet werden soll und in eine anderen Schule vor Ort gehen wird. Die Mutter sollte dazu ihre Zustimmung geben. Ein Schreiben des Jugendamt kam bei ihr an, gerichtet an einen Kindsvater mit unbekannten Namen über ein Kind mit den Namen Melissa, dazu noch mit jeder Menge Rechtschreibfehlern. Was sollte man davon halten. Sollte Tabea auch noch der Name genommen werden?

Auf unsere Empfehlung sollte sie mal in der israelischen Botschaft den Notruf anwählen, denn es ist doch in der Not für Juden eine Zuflucht und sei es nur um Rat, aber leider spricht man in der israelischen Botschaft in Deutschland kein Deutsch, sondern nur hebräisch und englisch am Telefon.

Es bestand auch schon der Wunsch nach Thüringen zu ziehen, um dort in die jüdische Gemeinde aufgenommen zu werden, und Arbeit zu suchen. Dazu hatte der Rabbi Konstantin Pal zu Rosch HaSchana von uns einen über 13 Seiten langen Brief mit ausführlichen Erklärungen bekommen, die unzweifelhaft und eindeutig ihre jüdische Identität und das gelebte Judentum nachweisen, mit der Bitte um Aufnahme in die Gemeinde. Wollte die jüdische Gemeinde doch auch Juden die nur einen Jüdischen Vater haben ebenso willkommen heißen. Aber die Anfrage einer Jüdin, der jüdisches Leben nicht mehr beigebracht werden muß, so wie bei den Russlandjuden, möchte man die Gemeinschaft verwehren? Nur weil Sie keine jüdischen Papiere mehr hat, genauso wie die 1200 Deutschen Juden die mit etwas Spürsinn die Überreste ihrer alten Familienpapiere in dem Boden vergraben vielleicht irgendwo wiederfinden.

Nach mehrfachen telefonischen Anmeldungen bei der Jüdischen Gemeinde in Erfurt mit bitte um Rückruf wegen eines dringendem Notfall, erreichte Jedaja den Rabbi doch für ein Gespräch, aber dazu ihre Geschichte näher zu erklären, war dem Rabbi zu viel, denn er meinte in abweisendem Ton: Belästigen Sie mich nicht! Jüdische Rabbis erwarten von Deutschen Hilfe, Verständnis und Anerkennung und gegenseitige Rücksichtnahme, sind aber noch nicht einmal bereit Deutschen Juden zuzuhören? Was lehr das Rabbinat den Rabbis? Die Abweisung?

Wer das alles nicht glauben möchte darf sich gern von der Wahrheit überzeugen lassen. Wer aber helfen möchte, wir suchen einen jüdischen Rechtsanwalt, und Vertrauenswürdige Menschen, die den Mut haben die Behörden zur Rechenschaft zu ziehen, gern auch Reporter der Bildzeitung! Da diese Beamten immer zu zweit Auftreten haben sie immer einen Zeugen der alles so bewahrheitet wie man es haben möchte, aber Jedaja steht der Aussage allein gegenüber. Wer ist bereit sie zu begleiten auf die Ämter? Wer ist bereit Dienstaufsichtsbeschwerden zu schreiben gegen diese Beamten? Wer ist bereit einer jüdischen Familie aus der Notsituation herauszuhelfen, und nimmt Sie in einer jüdischen Gemeinde auf, hilft mit bei der Job und Wohnungssuche nach Möglichkeit in Thüringen? Und welcher Jude überzeugt Rabbi Konstantin Pal um der Menschlichkeit Willen mit den Worten: Wer nur eine Menschenseele rettet, das sei als rette er die ganze Welt!

Wer ist bereit für den Strom zu spenden? Mit dem Stromausfall begann diese Entführung.

Schreiben sie uns: mimo.freundesdienst@yahoo.com
Über diese e-mail Adresse können Sie auch Spenden mit PayPal. Alles wird an Jedaja zu 100% überwiesen und sie bekommen von Ihr eine Bestätigungsmail zurück.

Vielen Dank das sie sich die Zeit genommen haben unseren langen Bericht durchzulesen. Wir bestätigen, so genau wie es uns aus der Ferne möglich ist, die Wirklichkeit beschrieben zu haben.

gezeichnet Chaja und Aaron HaLevi


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Tabea zu Purim befreit

Beitrag von Admin am So Feb 24, 2013 7:07 pm

Aus den Fängen des Jugendamt, die es fertig gebracht haben ein jüdisches Mädchen aus wohlbehüteter Versorgung in eine Pflegefamilie zu bringen, wo sie gezwungen wurde sich zu verkleiden - als Katze -, um deutsche Traditionen kennenzulernen cat und Fasching jocolor mitzufeiern. Weil das ja auch so Deutsch ist. Übrigens heute ist Purim, ein jüdisches Fest, an denen sich die Kinder in Israel in Kostüme verkleiden, Hamantaschen essen, und lautstark mit der Ratsche durch die Straßen ziehen zur Synagoge. Dort wird die Geschichte von Esther vorgelesen, und sobald der Name Haman darin erscheint, kommt die Ratsche zum Einsatz und es wird laut. Tja, ihr Deutschen laßt euch sagen, die Juden haben euch die Tradition erst beigebracht, und wissen auch warum man an Purim soviel trinken soll bis man nichts mehr unterscheiden kann. Very Happy Ohne deutsche Juden würdet ihr gar kein Fasching feiern. Aber hoffen wir mal das Tabea als die Größte-Katze mit der Tatze Euch das Feiern richtig gezeigt hat. Wink

Gezwungenermaßen auch noch Schweinefleisch zum essen vorgesetzt bekommen hat, das bestimmt sorgfältig aussortiert wurde, denn der armen Pflegefamilie hatte das Jugendamt vergessen mitzuteilen das sie ein Jüdisches Mädchen zu versorgen hatten, das auch noch - ach her jeh- alle möglichen Brett und Kartenspiele kennt und mit den Pflegeeltern erwartungsvoll spielen wollte, anstatt sich jeden Tag irgendwelchen Blödsinn im Fernsehen anzuschauen. Ja der komische Fernsehkasten war zwar was Ungewohntes, und eine Erfahrung, daß man in Deutschen Familien besonders Wert darauf legt, den kleinen Kindern jeden Tag den ganzen Abend über Trickfilme ansehen zu lassen, die Tabea gezwungenermaßen alle mit ansehen sollte. Denn Fernsehen bildet ja, und erspart es Bücher vorzulesen, die fanden sich aber doch etwas verstaubt in der Familie. Tabea als Vorbildliches Pflegekind hat diese selbstverständlich abgestaubt und gelesen. Very Happy Die Kleinen Pflegefamilienkinder fanden die Geschichten in dem Buch auch interessant. Wink

Genauso interessant war es auch anhand von Stromrechnungen festzustellen, welch lange Planung die Stadtwerke des Ortes betreiben, um wie auf Kommando zur kalten Jahreszeit an dem Stromschlüssel zu drehen. Dieser wurde eingebaut im Sommer. Somit also keine Verzögerungen in der Bezahlung des Stromes entstehen, wurde ein Stromsperrkasten vorbeugend eingebaut, damit nur mit einem Zahlkartenschlüssel der Strom freigeschaltet werden kann. Man muß so gezwungenermaßen direkt eine Stromkarte kaufen, die dann den Strom freischaltet bis das Geld auf der Karte aufgebraucht war. Seltsamerweise reichte die Stromkarte alle Monate mindestens den halben Monat, aber im Januar nur bis kurz vor die Inobhutnahme, und konnte nur wegen der schlechten Witterung nicht sofort nachgeladen werden, denn wer eine Knieverletzung hat vermeidet es durch Tiefschnee zu balancieren. Da kam der Sozialhelfer wie gerufen, und versprach auch sich schnell darum zu kümmern, damit die Wohnung schnell wieder Warm wird. Aber 1. kommt es anders, und 2. wie man denkt, denn wer denkt schon daran, das es 3. so geplant war um eine Entrechtung planmäßig auszuführen. Denn 2 Min. später stand das Jugendamt vor der Tür um Tabea mit Kraft der Staatsgewalt zu entführen. Bis heute gibt es kein Gutachten. Bis heute hat ihre Mutter keine Bescheinigung der Inobhutnahme bekommen. Dafür aber Bescheinigungen über den Zustand ihrer Wohnung, der vollständig erlogen ist. Die Beamten hätten angeblich unter ihren 4 Augen assoziale Zustände gesehen. Man fragt sich dann natürlich, wenn 4 jüdische Augen kurz danach einen echten jüdischen Haushalt in dem Augenblick ansehen, alles sauber und rein und aufgeräumt, was dann die Beamten in Deutschland unter assozial verstehen. Offenbar nicht angepaßt an Deutsche Zucht und Ordnung, denn wie man bei der Pflegefamilie sehen konnte, gehört ein Mindestmaß an Staub und Dreck dazu um sozial anerkannt zu sein, und ohne Fernsehr kann man sich ja nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren, denn man sollte ja wenigstens in der Glotze ansehen können, wie es in deutschen Haushalten so zu geht. Wäre doch mal ein Vorschlag für Frauentausch, wenn denn jüdische Haushalte so assozial sind, wie wird dann eine deutsche Frau mit einem jüdischen Haushalt fertig? Im Gegensatz dazu, wie eine jüdische Frau einen deutschen Haushalt führt! Ich bin mir sicher so macht Fernsehn auch für Juden Spaß. Und das ist dann besonders lehrreich für unsere jüdischen Kinder. Very Happy

Allen die direkt und indirekt mitgeholfen haben bei der Befreiung unseres jüdischen Jachadi Mädchen, sei hiermit ein herzlicher Dank aufgeschrieben.

Chag Purim sameach!


Hamanohren auf Rezept Wink


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Re: Jugendamt entführt jüdisches Mädchen

Beitrag von Admin am Fr Okt 18, 2013 1:07 am

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkische-abgeordnete-kritisieren-jugendaemter-in-der-eu-a-928481.html

"Türkische Kinder illegal den Familien weggenommen"
von Hasnain Kazim, Istanbul

Die Kritik richtet sich vor allem an Deutschland, Belgien und die Niederlande: Menschenrechtspolitiker in Ankara werfen europäischen Ländern vor, Kinder türkischer Einwanderer ihrer Kultur zu entfremden. Oft würden sie "illegal" von ihren Familien getrennt und in Heime gesteckt.

Mit ungewöhnlich deutlichen Worten machen türkische Abgeordnete ihrem Unmut Luft: In mehreren europäischen Ländern würden "Tausende von türkischen Kindern" illegal ihren Familien weggenommen, heißt es in einem Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission für Menschenrechte. Europaweit seien rund 5000 Kinder und Jugendliche davon betroffen.

Attackiert werden vor allem Deutschland, Belgien und die Niederlande, berichtet die Zeitung "Today's Zaman". Richter an Familiengerichten würden regelmäßig den Angaben von Jugendämtern größere Bedeutung zumessen als den Worten der Eltern, schreiben die Abgeordneten weiter. Deutlich werde das daran, dass die Richter in den meisten Fällen gegen die Eltern entscheiden würden. Der Grundsatz, dass alles zum Wohle des Kindes geschehen müsse, werde "willkürlich ausgelegt".

Der Bericht bemängelt auch, dass manche Eltern "ungebildet" oder unfähig seien, die Sprache des jeweiligen Aufenthaltslands zu sprechen und daher daran scheiterten, ihre Rechte zu verteidigen und sich dagegen zu wehren, dass man ihnen die Kinder wegnehme. Sie würden sich weder an Anwälte mit türkischen Wurzeln wenden noch Hilfe von türkischen Konsulaten in Anspruch nehmen. Stattdessen würden sie einfach jegliche Kommunikation mit den Jugendämtern einstellen.

"Assimilation der Kinder in europäische Kulturen"

Die Kommission hatte nach Beschwerden aus den drei Ländern eine Untersuchung im Juni angeordnet. Demnach seien die meisten Kinder von türkischen Staatsangehörigen wegen angeblicher Misshandlungen, finanzieller Probleme "oder sonstiger falscher Vorwürfe" in staatliche Obhut genommen worden. Das habe zum "Bruch der Familie" und zu einer "Assimilation der Kinder an europäische Kulturen" geführt, sie jedoch von ihren eigenen Traditionen entfernt. In vielen Fällen hätten die Kinder zudem den Kontakt zu ihrer Familie verloren. Alles in allem würden sie der türkischen Kultur "entfremdet".

Der Vorsitzende der Kommission, Ayhan Sefer Üstün von der regierenden AK-Partei, hatte bereits im Frühjahr Kritik in drei Fällen aus Belgien geäußert. Die belgischen Behörden hatten Kinder aus türkischstämmigen Familien bei homosexuellen Paaren untergebracht. Für Üstün ist das ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte, weil die Lebensweise und die Überzeugungen gleichgeschlechtlicher Paare nicht vereinbar seien mit denen der türkischen Familien. Vielmehr werde diesen Kindern ein anderer Lebensstil "aufgezwungen".

Allgemein kritisiert der Bericht, dass nicht genügend Rücksicht genommen werde auf die kulturellen und religiösen Werte der betroffenen Familien. "Obwohl nahe Verwandte bereit stehen, um für die Kinder zu sorgen, werden sie von den Behörden nicht in Erwägung gezogen", heißt es dort. In Problemfällen sollten Kinder aber Verwandten oder zumindest "Familien mit ähnlichem kulturellen Hintergrund" gegeben werden, wo sie die Möglichkeit hätten, auch ihre Muttersprache zu pflegen.

Die Kritik passt zur aggressiven Tonlage von Premierminister Recep Tayyip Erdogan seit einiger Zeit. Sie erinnert an Auftritte des Regierungschefs in Deutschland vor drei Jahren, als er seine Landsleute vor "zu viel Anpassung" warnte und forderte, Türkisch, nicht Deutsch müsse die Erstsprache von Kindern türkischer Eltern sein. "Ihr seid meine Staatsbürger!", rief er ihnen zu. Beobachter vermuten dahinter auch verletzten Stolz, weil es mit den Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU nicht vorangeht. Der am Mittwoch vorgestellte EU-Fortschrittsbericht betonte zwar, man halte an einer Fortsetzung der Gespräche fest, kritisierte aber das harte Vorgehen der türkischen Polizei gegen regierungskritische Demonstranten.

Weiterer Tiefpunkt im Verhältnis zwischen EU und Türkei

Die Kritik am Umgang mit türkischen Kindern ist ein weiterer Tiefpunkt im Verhältnis zwischen EU und Türkei. Erdogans Vize Bekir Bozdag erklärte kürzlich, die Türkei setze "alle diplomatischen Hebel in Bewegung", um die Kinder aus staatlicher Obhut in anderen Ländern herauszuholen und ihren Familien zurückzugeben. Auch Bozdag nannte als Grund, dass die meisten Heime und Pflegeeltern nicht dieselben Werte teilten wie türkische Familien.

Das Bundesjugendministerium teilte auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE mit, es gebe keine Zahlen darüber, wie viele Minderjährige mit türkischer Staatsangehörigkeit in Deutschland jährlich in Obhut genommen würden. In der Statistik werde aber zwischen Minderjährigen mit deutscher und mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit unterschieden. Im Jahr 2011 seien demnach insgesamt 38.456 Kinder in Obhut genommen worden, davon 5627 nichtdeutsche Kinder und Jugendliche.

Die Unterbringung von Kindern in Heimen oder bei Pflegefamilien ist in Deutschland Sache der Bundesländer und unterliegt strengen gesetzlichen Auflagen. Demnach ist ein Jugendamt berechtigt und sogar verpflichtet, ein Kind oder einen Jugendlichen in Obhut zu nehmen:

Like a Star @ heaven wenn der Minderjährige selbst darum bittet
Like a Star @ heaven wenn eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes es erfordert und die Sorgeberechtigten nicht widersprechen oder
Like a Star @ heaven wenn es ein familiengerichtliches Urteil darüber gibt.

In dringenden Fällen ist eine Inobhutnahme auch ohne richterliches Urteil möglich. Häufig spielen Beobachtungen von Lehrern, Ärzten und Nachbarn eine Rolle dabei, dass das Jugendamt aufmerksam wird. Türkische Familien bemängeln dem Bericht zu Folge, dass ihre Kinder häufig zu Unrecht in Verdacht gerieten, misshandelt zu werden, nur weil sie sich anders kleideten als nicht-türkische Kinder.

Das deutsche Sozialgesetz sieht im Fall von Misshandlungen und Gefahr für die Kinder vor, dass sie "bei einer geeigneten Person" oder "in einer geeigneten Einrichtung" untergebracht werden. Doch was unter "geeignet" zu verstehen ist, darüber gehen die Meinungen in Deutschland und in der Türkei auseinander.
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