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Beitrag von Admin am Di Feb 23, 2010 1:58 pm

Kabbalah pur von Cher

Einiger hier haben sicher dass Gefühl, dass ich länger brauche als die anderen. Dabei nehmen sie nur die Wellen der Zeit wahr, aber nicht das Wasser des Lebens.

Gott ist die Trennung des Wassers von dem Wasser.

Doch das Leben ist nur das Wasser, dass uns einzig die Illusion der Trennung des Wassers von dem Wasser vermitteln will.

Wie ein tobendes Ocean, mit unzähligen Wellen, die in immer kürzeren Interwallen auf uns zukommen, nehmen wir die Zeit wahr. Und ermüdet halten wir dann unseren Glaube aufrecht, nur mit der Illusion zu überleben können. Aus Angst von dem Tod kämpfen wir dann gegen die Berge der Zeit, die sich wie Tsunami Wellen über uns erheben. Berühren wir jedoch die Illusion und in das Wasser des Lebens eintauchen, finden wir die auch, die Trennung des Wasser von dem Wasser, doch anderen werden wollen glauben wissen, dass wir Suizide gefährdet seien.

Aber wieviel Glaube erträgt der Mensch ? Wink

der Stoff ist Rezeptfrei Very Happy



Zuletzt von Admin am So März 07, 2010 10:43 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: aus aktuellem Anlass

Beitrag von Admin am Di Feb 23, 2010 2:03 pm

Vielleicht mag es auch daran liegen, daß mir Dein Stoff so schwierig zu verstehen war, daß ich in dieses Wasser nicht eintauchen konnte oder mich fragte, welchen Stoff Du konsumiert haben könntest, als Du das geschrieben hast.
Ich weiß ja, daß Du oft geheimnisvoll und/oder mysterisch schreibst, doch hier ist mir das mehr als zu hoch. Frauen mögen es ja sehr, geheimnisvoll zu erscheinen, doch mitunter braucht es schon etwas mehr Klarheit.

Unsere Welt ist in einem Übermaß verseucht von Täuschung, Trug, Zerrbildern und Illusionen. Eine Vielzahl von Problemen und Katastrophen entstehen durch Mißverständnisse und Fehlinterpretationen.
Somit ist inzwischen für die Menschen ein übermäßiger Bedarf an Enttäuschungen lebensnotwendig geworden. Eine "Ent-"Täuschung ist die Korrektur einer Täuschung. Enttäuschungen sind notwendig aber meist schmerzhaft. Diesen Schmerz könnten wir oft vermeiden, wenn wir klarer und damit eigentlich auch ehrlicher miteinander umgehen würden.

Auch wenn Täuschungen nicht immer absichtlich geschehen.
Das was ich denke Dir mitteilen zu wollen, das formuliere ich noch nicht 100%ig.
Das was ich gedanklich formuliere, spreche ich noch nicht 100%ig aus.
Das was ich ausspreche, hörst Du noch nicht 100%ig.
Das was Du hörst, verstehst Du noch nicht 100%ig.
Das was Du verstehst, reflektierst Du noch nicht 100%ig.
Das was Du reflektierst, behältst Du nicht 100%ig in Erinnerung.
Das woran Du Dich noch erinnerst, vermagst Du nicht 100%ig zu beantworten.
Das was Du beantworten willst, ist noch nicht 100%ig das, was Du denkst mitteilen zu wollen.
Das was Du mir mitteilen willst, formulierst Du nicht 100% richtig.
Das was Du gedanklich formulierst, sprichst Du nicht 100%ig aus.
Das was Du aussprichst, höre ich nicht 100%ig.
Das was ich höre, verstehe ich nicht 100%ig.
das was ich verstehe, verinnerliche ich nicht 100%ig.
Das was ich verinnerlicht habe, steht mir nicht 100%ig zur Verfügung.
Das was ich behalten habe, vermag ich nicht 100%ig zu erwidern.
Das was ich erwidern mag, kann ich nicht 100%ig in Worte zu fassen.
Das was ich in Worte bringen kann, gelingt mir nicht 100%ig auszusprechen----------- usw. usw. usw.

Wird so ein wenig deutlich, wieviel in einem noch so gut gemeinten Dialog verloren geht?
Ganz abgesehen davon, in welcher Stimmung eine Kommunikation erfolgt, welche Gestik, welche Mimik, welche Umgebungsgeräusche, welche Ablenkungen, welche weiteren optischen, physischen und akustischen Eindrücke oder sonstigen Imponderabilien noch hinzu kommen?
Welche Sprache wir sprechen, selbst wenn wir ein und dieselbe Sprache sprechen?
Noch lange könnte ich so weiter machen.

Wäre es da nicht sinnvoller, alles zu vermeiden, was Mißverständnisse verursachen könnte?
Wir gebrauchen oft nur ein paar Hundertstel des normalerweise uns zur Verfügung stehenden Wortschatzes. Bundeskanzler Adenauer beispielsweise soll in seinem ganzen Leben mit weniger als 750 Worten ausgekommen sein.
Und doch reicht mir oft die deutsche Sprache nicht aus, obwohl sie mit allen Fremdworten und breit verständlichen Worten anderer Sprachen ca. 100.000 Worte anbietet. Ich nutze eine Vielzahl von Bildern und Metaphern usw.
Und dennoch kann ich selten all das formulieren, was ich mitteilen möchte. ---und dann weiter siehe oben...
Aber was Wasser und Glauben angeht, so laßt mich bitte Mutter Theresa zitieren, die ein großes Stück für mein Lebenswerk und meine Entwicklung Verantwortung trägt, und mir 1982 einmal persönlich die folgenden Zeilen geschrieben hat, die ich mir zu eigen machte:

Ich weiß, daß unser Tun nur ein Tropfen im gewaltigen Ozean ist. Doch wenn dieser Tropfen nicht wäre, so wäre der Ozean kleiner, einen Tropfen kleiner. Und der `Tropfen auf den heißen Stein`, der kann auch der Anfang eines Regens sein. Wenn wir immer nur auf den Berg der zu erledigenden Aufgaben und Notwendigkeiten sehen, werden wir überrollt und zu nichts fähig sein. Wenn wir aber einfach an einer Stelle anfangen, so wird der Berg immer kleiner und mag dereinst irgendwann überwunden sein." In diesem Sinne ganz liebe Grüße und Segenswünsche an Euch alle. Vergebt, wenn ich mich derzeit etwas zurückgezogen habe, doch der eben erwähnte Berg überrollte mich gerade und ich fing an, an einer anderen Ecke zu graben. Bald werde ich auch hier wieder schaufeln. Bis dahin habt bitte mit mir Geduld und habt mich weiterhin lieb, wenn es denn möglich sein sollte!
Ganz herzlich Euer Mimo



Zuletzt von Admin am So März 07, 2010 10:47 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: aus aktuellem Anlass

Beitrag von Admin am Di Feb 23, 2010 2:21 pm

Die Kunst der Kabbalah besteht darin zu reden und ohne das Du etwas hörst. Wink Aber verstehen tust Du es, auch wenn Dein Selbst es nicht wissen will. Das ist viel mehr als die Eins-Zwei-Drei Formel von Magiern wie Uri Geller.

Spätestens aber, wenn man in den Roten Davidstern(israelischer Krankenwagen) befördert wird, wissen sie, was die Formel bedeutet. Dann ist passiert, was sie nicht für Realität gehalten haben.
http://de.youtube.com/watch?v=3rFJJ_OgwwU

Ist eine Täuschung nicht immer eine Fehlinterpretation, weil wir nicht Gleich sind?
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Re: aus aktuellem Anlass

Beitrag von Jedaja am Di März 02, 2010 11:57 pm

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Zuletzt von Jedaja am So März 07, 2010 4:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: aus aktuellem Anlass

Beitrag von Jedaja am Do März 04, 2010 1:32 pm

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Zuletzt von Jedaja am So März 07, 2010 4:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ha Kabbalah

Beitrag von Admin am Do März 04, 2010 3:52 pm

Kabbalah ist für jeden da, nicht nur für Rabbiner. So verstehe ich Kabbalah, um zu wissen, was andere Denken. Denn wie sollte ich wissen, was du denkst, wenn ich dein Wissen nicht verstehe.
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Erinnerung

Beitrag von Admin am Fr März 05, 2010 1:42 pm

Erinner dich mal, was du selbst geschrieben hast! Cool


von Jedaja:
Denke natürlich Enttäuschungen tun jedem Menschen weh, und da ist es sehr verständlich, dass wir diesen Schmerz gern vermeiden möchten. Ein Satz aus dem Talmud ist da für alle Lebenslagen und Dinge gut, und auch im Umgang miteinander.
Denke immer zuerst das Gute, oder Beste. (Nicht zu verwechseln mit Positiven Denken als System)

So könnte man die Enttäuschung als den Anfang der Erkenntnis sehen.
Die Erkenntnis die uns unweigerlich und völlig effektiv auf die Wahrheit stößt.

Wir Menschen alle haben viele Täuschungen in den Köpfen.
Über uns selber, über unsere Umwelt, über G"tt, über andere Menschen.
Wir machen uns oft selber etwas vor.
Wir haben oft llusionen, Träumereien, usw.

Wenn uns jetzt ein Mensch enttäuscht, so sehen wir ihn, du bist schuld das mir das weh tut.
Aber hier ist nicht der andere, der uns enttäuscht, Schuld. Sondern wir selber sind die Schuldigen daran. Weil wir uns nicht der Realität sondern llusionen, und Trugschlüßen hingegeben haben.

Unser Nächster nun ist der, der uns damit zur Wahrheit führt.
Die Wahrheit suchen wir alle, aber treffen wollen wir sie nicht gerne.
Denn sie zeigt uns ja, wie wir Wirklich im Licht der Wahrheit dastehen.

Ganz schön dumm eigentlich, und so reagieren wir wie Adam und Eva, und machen uns Feigenblätter. Also sollten wir den einen Satz am besten im Kopf haben: Denke immer erst das Gute, denn so sehen wir unseren Nächsten nicht durch unser Bauchgefühl der Wut. Weil er uns weh tat. So flaut dieses Gefühl ab, wenn wir denken, Mensch der tut mir was gutes, er stellt mir die Wahrheit vor Augen. Sehen wir es als Anfang der Erkenntnis, so wird es konstuktiv. Das führt mit dem Wachstum dazu, das wir dahin kommen uns selbst zu enttäuschen. Zur Reflextion und Selbsterkenntnis mit uns.

Und Ensicht ist immer der beste Weg sich zu ändern,
dazu ist der Kopf auch Rund damit wir immer die Richtung wechseln können. Very Happy

Wir müßen einfach lernen mit uns selber umzugehen, Selbstkritik und Erkenntnis.
Je besser wir darin werden, denke ich desto realitätsnaher werden wir, und nähern uns der Wahrheit.

Genauso auch unsere Glaubens und G"ttesbilder sollte man auch immer nachprüfen.
Um näher an die Wahrheit zu kommen.

Deswegen, wir haben keine Absolute Wahrheit,
aber wir möchte uns doch gern ihr nähern.
Und vieles finde ich ist wirklich eine Bewußte Entscheidung,
deswegen gehört zum Vertrauen der Mut.

Und noch ein Vers aus der Bibel kann uns Mut darin machen:
"der Gerechte fällt sieben mal und steht immer wieder auf"

Wie oft stolpern wir, genügen nicht dem Maßstab, fallen auf unserem Weg, fallen manches mal zurück, begehen eine Dummheit, wenn wir aber unseren Weg mit ehrlichem Herzen gehen, wie Daniel es tat, wenn wir Aufrichtig an G"tt interessiert sind, zu Daniel kam da ein Engel, weil er ehrlich Begehrte, dann macht das Stolpern nichts. Wir dürfen wieder aufstehen und weitergehn,
denn G"tt ist ein ebenso viel lieberer Vater, als einer der mit seinem Baby zusammen einen Turm baut, und auch nicht böse ist wenn dem Baby ein Mißgeschick passiert und alles einstürzt, er hilft so viel wie nötig, und nimmt sich zurück damit das Baby selber versuchen kann. Der Vater bewahrt nicht vor jedem Mißgeschick, aber er macht Mut. G"tt hat Mut er Vertraut uns, so sollten wir auch Mut zum Vertrauen haben, und wieder aufstehen. Wir brauchen keine Angst haben zu Scheitern, denn wenn wir G"tt lieb haben, Scheitern wir bei ihm nicht.

Jedaja lol!
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Rückerinnerung

Beitrag von Admin am Fr März 05, 2010 1:55 pm

Jedaja schrieb:
Ich denke eines der härtesten Wahrheit traf Mose, als er mit den Tafeln zurück kam. Und stand dann vor der Frage, was jetzt, als das Kalb angebetet wurde. Wie groß muß da erst die Ent-täuschung gewesen sein. Und die Erkenntnis der Wahrheit, wie es wirklich ist. Und die Frage, was jetzt, Tafeln oder das Volk, dafür eintreten. Er zerbrach die Tafeln. Die Wahrheit war ein Scherbenhaufen. Es war eins der größen Mißgeschicke für ihn. Aber er trat sofort für das Volk ein. Das heißt auch soviel: nicht am Buchstaben kleben! Denn dadurch das Mose vor seinem Scherbenhaufen stand konnte G"tt die begrenzte Tora, erst zu einem fließenden Fluss und zu einer Ausdehnung machen.

Also wir sollten unsere Mißgeschicke annehmen, denn sie bringen uns weiter, helfen uns selbst zu finden, zu entwickeln, und G"ttes Wort auszudehnen.

Die Wahrheit ist ein strenger Richter, aber das Scheitern hilft uns Menschlicher zu werden und miteinander umzugehen, das Leben höher einzustufen. Und es als das Wertvollste zu betrachten.

Mose führte das Volk nicht in die Inquisition sogesehen, sondern zerbrach die Tafeln um Menschen zu retten. Es ist Wertvoller das Leben zu erhalten.
Wie seht ihr das?


Admin: Nachon! Smile
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