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Chabad und Chassidim

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Chabad und Chassidim

Beitrag von Ali am Mi Dez 29, 2010 7:51 pm

Beharrlichkeit und Selbstaufopferung
von Dr. William Stern

Mit der dieswöchigen Sidra beginnt die Tora die Schilderung des ägyptischen Exils. Ein bedeutsamer Vers dazu ist dieser (Exodus 1, 14): Die Ägypter "machten ihr Leben bitter, durch schwere Arbeit mit Lehm und Ziegelsteinen".

Langsam und allmählich wurde die Versklavung schwerer. Die erste Phase bestand darin, dass die Israeliten selbst ihre geistigen Verpflichtungen vernachlässigten, indem sie den ägyptischen Forderungen nachgaben; darauf folgte dann die physische Knechtschaft. Der Anfang war, dass ihr Leben ihnen bitter wurde – das ist die Tora, das wahre Leben jedes Juden.

Das "Sefer Panim Jafot" erklärt: Als Pharao sagte (Exodus 5, 4): "Geht zu euren Aufgaben", meinte er damit den Stamm Levi, der seiner Gewaltherrschaft nicht unterstand. Genau deshalb bediente er sich der Worte: "Geht zu euren Aufgaben." Pharao hatte (so wird dort weiter erläutert) aus einem ganz besonderen Grunde keine Gewalt über die Leviten, und zwar, weil sie das Gebot der Beschneidung einhielten und weiterhin Tora lernten, die ganze lange Zeit hindurch, als dies verboten war. Die anderen Israeliten dagegen, die all dies vernachlässigten, waren Pharao ausgeliefert.

Beim ersten Hinblick ist diese Auslegung schwer zu verstehen. Gewiss, die Pflicht der Beschneidung bestand, weil schon Abraham dieses Gebot erhalten hatte; aber das Lernen der Tora war an sich nicht aktuell. Denn die Tora wurde erst später verkündetet, und es gibt eine traditionelle Ansicht, der zufolge die Israeliten damals noch als "Noachiden" galten, und Selbstaufopferung gehört nicht zu den "sieben noachidischen Geboten". Wenn dem so ist, weshalb wurden sie dann für ihre geistige Nachgiebigkeit mit Knechtschaft bestraft?

Die Antwort lautet, dass eben hierin ein wichtiges Prinzip vorgezeichnet ist: Wenn es sich um geistige Bindungen handelt, dann ist es belanglos, ob der strenge Buchstabe des Gesetzes die Selbstaufopferung vorschreibt oder nicht. Der Stamm Levi jedenfalls verpflichtete sich, wie schon Abraham vor ihm, und dies sogar auf die Gefahr der Selbstaufopferung hin. Also: Wenn es um geistige Dinge geht, gibt es keine Gradunterschiede; Selbstaufopferung ist am Platze. Für den Stamm Levi bezeichnet das Wort "Tora" hier die geistige Verpflichtung insgesamt.

Vom spirituellen Leben hängt das physische ab. Wenn man in geistigen Dingen nachgibt, dann ist es zwangsläufig, dass das Physische bald einbezogen wird. Andererseits, wenn man auf geistiger Ebene entschlossen handelt, dann ist sogar ein Pharao machtlos. Dabei war Pharao absoluter Herrscher über die ganze Welt. Niemand konnte ihm entgehen, und doch war er nicht in der Lage, den Leviten zu diktieren.

Jede Einzelheit in der Tora ist eine Anleitung für den Menschen und seine Beziehung zu G-tt. Maimonides ("Jad", Ende von Hilchot Schmitta) legt fest: "Jeder, dessen Herz ihn motiviert, G-tt zu dienen, wird wie ein Levite angesehen." Gewiss, der Levite hat kein Anrecht auf Landbesitz, aber "G-tt ist sein Erbteil" (Deut. 10, 9); und er erhält es nicht nur in geistiger Beziehung sondern ebenso in physischer. Jeder Jude muss sich daher gleichsam als einen Leviten betrachten.

Friedensstörer oder Umstürzler sind noch nie durch Zugeständnisse besänftigt worden; im Gegenteil, Zugeständnisse führen zu mehr Aufruhr, und damit werden dann auch materielle Güter zerstört. Auf Zugeständnisse folgt: "Und sie machten ihr Leben bitter", und gleich danach kommt "schwere Arbeit mit Lehm und Ziegelsteinen". Wenn man aber beharrlich bleibt und der Tora und den Geboten uneingeschränkt die Treue hält, ist man der Versklavung des Exils enthoben, geistig wie materiell.

In der Tat ist Exil eigentlich Vorbereitung auf Tora. So war es in Ägypten – hinterher wurde die enthüllte Tora gegeben. Nach dem gegenwärtigen Exil wird es ebenso sein: Das wahre, innere Licht der Tora wird zum Vorschein kommen. Wenn wir keine Zugeständnisse machen, dann sind wir – auch wo wir in der Zerstreuung und nicht im Lande Israel leben – nicht der Knechtschaft unterworfen. Der hauptsächliche Gesichtspunkt ist dieser: Wenn immer auf geistiger Ebene sich ein störender oder abschreckender Einfluss geltend macht, so soll man (wie es die dieswöchige Sidra lehrt) nicht nachgeben. Sonder wird man auch physisch versklavt, während Beharrlichkeit zum Erfolgt führt, geistig wie materiell.

http://www.chabadgermany.com/
Zitiert

Exodus 5, 4: Da sprach der König in Ägypten zu ihnen: Du Mose und Aaron, warum wollt ihr das Volk von seiner Arbeit frei machen? Gehet hin an eure Dienste!

Dr. William Stern schreibt als Überschrift: "Beharrlichkeit und Selbstaufopferung"

Die Nazis schrieben als Überschrift über Konzentrationslager "Arbeit Macht Frei"

Interessante Ideologie der Selbstvernichtung die Chabad offensichtlich vertritt. Oder liegt es nur an der Deutschen Zucht und Ordnung die den Arbeitsdienst für das Gemeine Volk schon immer als beste Möglichkeit sah damit das Volk keine Zeit hat NachzuDenken. So formt man Generation Doof, die nämlich nicht hinterfragen ob denn der Pharao Mose und Aaron wirklich dazu aufgefordert hat, ihre Versklavung zu planen. Wink
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Ultra orthodoxe Bewegung

Beitrag von Admin am So Jan 01, 2012 11:08 pm

Jedaja schrieb:
„Es war aber daselbst eine große Herde Säue auf der Weide auf dem Berge. Und sie baten ihn, daß er ihnen erlaubte in sie zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. Da fuhren die Teufel aus von dem Menschen und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich von dem Abhange in den See und ersoff.“ Lukas 8,32-33

Ach erinnert mich an die Befreiung von Götzendienst.
Auf den Bergen oder auch unter den Grünen Bäumen, opfern zum Beispiel durfte man nicht neben einem Baum, die Opferstätte mußte Baumfrei sein. Auf den Bergen gab es ja immer Götzendienst. Naja und so sind die Teifel eben nur noch in Heidentum gelieben, und Baal und so weiter wurde in Israel nicht mehr gebraucht. Und die Namen nicht mehr in Israel erinnert werden Very Happy

Berge können aber auch noch für Gerichte stehen. Aber der Ewige springt da, wenn es ihn gefällt, drüber weg, oder für Zeiten; und wenn den Ewigen gefällt, erlöst er, wann er will, auch schon paar Jahre früher, deshalb sollte man niemals die Zeiten berechnen. Das alles ist den Heiden vorbehalten oder Römern.
Wenn du die Örtlichkeit kennst, weißt du das es kein Berg ist, und das dort auch keine Bäume stehen, aber die Knochen von den Schweinen liegen noch immer dort am See. Wenn der Mann das alleine geschafft hat so eine große Herde an den Abgrund zu treiben, nur mit Geschrei, dann alle Achtung. Aber die Schweine hatten auch keinen anderen Ausweg, nur den freien Fall am Abhang. Erinnert irgendwie an die ZeLoten, und auch an die Loten die sich selbst ein KZ erschaffen in Mea Schearim.
"JERUSALEM: 1500 ultraorthodoxe Juden haben im Jerusalemer Stadtteil Mea Schearim gegen eine ihrer Meinung nach feindselige Berichterstattung protestiert.

Um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, trugen einige von ihnen, darunter Kinder, den gelben Judenstern aus der Nazizeit und Anzüge von Insassen der Konzentrationslager während des Holocaust.

Teilnehmer verglichen Israel mit Nazi-Deutschland. „Was hier (in Israel) passiert, ist genau dasselbe, was in Deutschland passiert ist“, zitierte die Zeitung „Jerusalem Post“ einen Demonstranten. „Wir fühlen uns in Israel wie im Vorkriegsdeutschland“, wurde ein anderer Mann zitiert.

Die Demonstranten wehrten sich auch gegen die ihrer Meinung nach ungerechtfertigte Einmischung des Staates in ihren religiösen Lebensstil. Auf Transparenten stand: „Zionisten sind keine Juden“, „Zionismus ist Rassismus“ und „Orthodoxe Juden fordern die Anwesenheit internationaler Einheiten zu ihrem Schutz“. Polizisten wurden als „Nazis“ beschimpft."
Wer Israel mit Nazideutschland vergleicht erklärt sich zum Staatsfeind und sollte umgehend zum verlassen des Landes aufgefordert werden. Denen sei das Recht verwehrt in Israel eine Zuflucht zu haben.
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